Zwei Wege eine Handwerkersoftware einzuführen:

Zwei Wege eine Handwerkersoftware einzuführen

Zusammenfassung

  • Es gibt unterschiedliche Art und Weisen neue Handwerkersoftware einzuführen
  • Entweder man tut es schrittweise oder führt die Software vollständig für alle ein
  • Beides hat vor und Nachteile und die Entscheidung ist letzten Endes Betriebs abhängig


Den meisten Leuten aus dem Handwerk ist klar, dass viele Abläufe in einem Betrieb noch nicht optimal laufen und man sich durch digitale Produkte sehr gut für die Zukunft aufstellen kann. Allein die steigende Anzahl der vielen Zettel, die immer überall herumfliegen, ruft nach einem neuen System.

Also mal angenommen, du hast dich für eine Software entschieden, dann stellt sich nur noch die Frage des besten Weges für die Einführung.


step by step die Handwerkersoftware einführen

Die schrittweise Einführung

Grundsätzlich geht es darum die Handwerkersoftware in einem kleinen Rahmen zu testen, bevor man zum ganz großen Wurf ausholt.

Das hat mehrere Vorteile: Zum einen kann man mit einem Kreis von interessierten und technikaffinen Mitarbeitern anfangen. Damit werden die anfänglichen Fehler in der Bedienung schneller erkannt und behoben. Darüberhinaus bekommt man sehr schnell einen Eindruck wie die Software in Praxis, der auch  aufwändiger ist zwei Systeme parallel zu fahren, ist es viel einfacher sich die Software in der Praxis anzuschauen. Anschließend hat man fähige Mitstreiter im Betrieb, die die Digitalisierung auch vorantreiben. Und zusätzlich kann man überhaupt schauen, ob die Software hält, was sie verspricht und einen eventuellen Fehlgriff frühzeitig erkennen.

Was auch für eine schrittweise Einführung spricht, ist die Tatsache, dass moderne Software anders gestrickt ist. Früher musste man aufwändige Programme installieren, bei denen man tagelange Einweisungen benötigte. Heute ist es einfacher: So gut wie jede neue Software ist auf Cloud Technologie aufgebaut, d. h. dass man nichts installieren braucht, sondern das Programm über den Browser auf einer Internetseite aufrufen kann und los geht’s. Außerdem hat zeitgemäße Software einen Quantensprung gemacht, was die Bedienbarkeit angeht. Keine unübersichtliche Menüstruktur, sondern angetrieben durch Smartphone-Design wenige, aber dafür klar verständliche Menüpunkte.


Fazit:

- Mit einem aufgeschlossenen Mitarbeiter zuerst testen & Fehler schneller erkennen

- Altes mit neuem parallel fahren, um schnell wieder zurückspringen zu können.

- Moderne Cloud Software ohne Installation macht's möglich



Ins kalte Wasser springen für die Handwerkersoftware


Sofort ins kalte Wasser springen

Auf der anderen Seite kann sich auch einen festen Termin vornehmen, mit dem die der komplette Betrieb auf die neue Handwerkersoftware umgestellt werden soll. 

Das hat den Vorteil, dass man eventuelles Chaos verhindert, das entsteht, wenn man mehrere Systeme gleichzeitig bedienen muss. Wenn man ein festes Datum festsetzt, weiß jeder woran er ist und außerdem herrscht weniger Unsicherheit bei den Mitarbeitern, ob und wie die neue Software denn nun eingesetzt werden soll. Jeder Mitarbeiter weiß, ab wann er die neue Handwerkersoftware verstehen muss und kann dementsprechend auch einfacher in die Pflicht genommen werden.

Ein weiterer Punkt, der oft unterschätzt wird, ist der Zeitaufwand, den man auch bei einer einfachen Software während des normalen Tagesgeschäftes stemmen muss. Man verändert meistens grundlegende Teile der Arbeitsprozesse und das ist immer mit Aufwand verbunden. Durch die komplette Umstellung sucht man dann einen Tag (oder Woche) in der nicht so viel los sein wird aus und kann so die Umstellung schnell und bestimmt in die Wege leiten. Denn Zeit hat man im Handwerk, wie auch sonst wo, wirklich nicht zu verschenken. 


Fazit:

- Verringert Verunsicherung 

- Weniger Unsicherheit bei den Mitarbeitern, wie Ernst man es meint

- Zeitaufwand wird reduziert


Wir fassen zusammen

Welchen Weg du gehst, ist letzten Endes deine Entscheidung. Wir haben Kunden, die es jeweils auf die eine oder andere Weise machen Punkt. Nur nichts machen ist definitiv die falsche Lösung: Mal angenommen, du hast einen super laufenden Betrieb ohne (oder nur in geringem Maß) auf digitale Produkte zugreifen zu können? Dann Masel tov! Aber auch hier geben wir zu bedenken, dass die Welt nicht stehen bleibt und deine Wettbewerber links und rechts anfangen digitale Lösungen immer besser und besser zu verstehen und zu nutzen wissen.

Selbst sehr kritischen Leuten raten wir zumindest dranzubleiben und sich ab und an anzuschauen, was es für Lösungen gibt und wie sie funktionieren. Man muss sie ja nicht einsetzen aber man muss zumindest verstehen, was so los ist.

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